Universität der Künste Berlin Karl-Hofer-Preis vergeben
Eine Gruppe aus elf Künstlerinnen und Wissenschaftlerinnen erhält
den mit 5.000 Euro dotierten Karl-Hofer-Preis der UdK Berlin 2006.
Die Preisträgerinnen werden für ihr gemeinsames Projekt
„Stille Post!“ ausgezeichnet.
Der Preis wurde am 2. Februar 2007, 17
Uhr im Foyer des Konzertsaals Hardenbergstraße/Ecke Fasanenstraße,
Universität der Künste Berlin übergeben.
Beteiligte Künstlerinnen und Wissenschaftlerinnen: Sandra Becker 01, Medienkünstlerin,
Berlin Kathrin Busch, Philosophin, Lüneburg Vera Franke, Designerin, Berlin Julia von Hasselbach, Musikpädagogin, Berlin Barbara Herbert, Bildende Kunst, Düsseldorf Elvira Hufschmid, Bildende Kunst, Berlin Dagmar Jäger, Architektin, Berlin Kirsten Reese, Komposition, Berlin Jasmina Samssuli, Pianistin, London Margit Schild, Landschaftsarchitektin, Hannover Katrin Thomas, Fotografin, London
Mit dem Karl-Hofer-Preis erinnert die grösste deutsche Kunsthochschule
an den Maler und ihren ersten Nachkriegsdirektor Karl Hofer. Das Motto
des diesjährigen Wettbewerbs lautete: "Resonanzen des Suchens".
Elf Künstlerinnen und Wissenschaftlerinnen griffen in ihrem Kunstprojekt
die Regeln eines traditionellen Spieles auf und liessen sich auf einen
22 Wochen andauernden Prozess “der dialogischen Reaktion und
heimlichen Kommunikation” ein. 33 Arbeiten sind das Ergebnis
dieses Transformationsprozesses.
Die Beteiligten aus den Bereichen Architektur, Bildende Kunst, Design,
Film, Fotographie, Komposition, Landschaftsarchitektur, Medienkunst,
Musikvermittlung und Philosophie reichten ihre Arbeiten einander weiter
und übersetzten sie in das jeweils eigene Medium. Dadurch wurden
die Arbeiten umgestaltet und kommentiert. So wird z.B. auf ein Musikstück
mit einem theoretischen Text geantwortet oder auf ein Schriftstück
folgen Fotos, die wiederum Anstoß für eine Installation
geben.